Hilfe für Kinder   

 

 

 

 

Zehn Jahre Radio 7 Drachenkinder – zehn Jahre Hilfe, die ankommt

 

 

Aktion Drachenkinder

 

 

 

 

Für den guten Zweck sind auch in diesem Jahr wieder Prominente aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Showbiz über den Roten Teppich zwischen dem Ulmer Maritim und dem angrenzenden Congress Centrum flaniert. So schafft sich die Region mit dieser Veranstaltung einen festen Platz. Ist etabliert, gern gesehen und noch lieber besucht. Über 520 Gäste sind am vergangenen Samstag gekommen. Sonja Zietlow führte charmant durch den Abend. Sarah Connor, Max Mutzke, The Common Linnet und Revolverheld sorgten für feinste Unterhaltung. Über eine Videobotschaft meldete sich auch der Stargeiger David Garrett zu Wort.

 

Von Marion Graeber und Chiara Gröner

26. Oktober 2015 

 

Ein Gala-Abend der besonderen Art ist das also, den Radio 7 da veranstaltet. Eine zauberhafte Charity Night zugunsten der Drachenkinder. Zauberhaft auch die Hilfestellung die geleistet wird. Seit fast 25 Jahren engagiert sich Radio 7 karitativ. Zu Beginn mit den „Songs für Afrika“ und der Karl Heinz Böhm Stiftung. Im Jahre 2005 ist durch eine Zusammenarbeit mit der Peter Maffay Stiftung dann die Aktion Radio 7 Drachenkinder entstanden. Bereits innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich daraus in Kooperation mit Hörerinnen und Hörern, Unternehmen und sozialen Einrichtungen ein Netzwerk für regionale, direkte und unkomplizierte Hilfe. So unterstützen die Radio 7 Drachenkinder traumatisierte, behinderte, kranke Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien im Radio 7 Sendegebiet zwischen Alb und Bodensee, Schwarzwald und Allgäu. Kinder, die mit einer Behinderung zur Welt gekommen sind, Kinder, die einen oder teilweise beide Elternteile verloren haben, Opfer elterlicher Gewalt geworden sind oder missbraucht wurden.  

 

Schicksale, die berühren. Schicksale die uns wachrütteln. Schicksale, die Beachtung finden müssen.

   

So gibt es die verschiedensten Aktionen, die unseren Blick auf das Leben der Kinder lenken soll. Doch nicht nur unseren Blick, sondern auch unser Mitgefühl und unsere Bereitschaft zur aktiven Hilfe.

 

Neben den Spendenkampagnen gibt es beispielsweise auch den jährlich im Dezember stattfindenden Spendenmarathon, bei dem die Radio 7 Moderatoren über eine „Distanz“ von 42,195 Stunden non-stop an den Mikrofonen sitzen und Prominente die Spenden telefonisch entgegennehmen. In den vergangenen beiden Jahren kamen allein hier jeweils eine viertel Million Euro zusammen.

Wunsch-Hits gegen Spende heißt es zwischen den Jahren. Bei den Radio 7 Lieblingshits für Drachenkinder stellen Hörer, Vereine oder auch Firmen eine ganze Stunde ihrer Musik zusammen und spenden dafür mindestens 1.000 Euro.

Mit „Die größte Spendenkiste Deutschlands“ tourte zudem in den vergangenen zwei Wochen ein Spendentruck kreuz und quer durch das Sendegebiet. Auf Marktplätzen, bei Unternehmen, in Schulen und Vereinen – Hilfe konkret und nahbar.

 

Und auch die zehnte Radio 7 Charity Night sorgte für Spendeneinnahmen über die Eintrittsgelder, sowie Direktspenden von Unternehmen in Höhe von insgesamt 180.000 Euro. 


Spendengeld als Hilfe aus der Region, für die Region. Vielseitig und vielschichtig. Geholfen wird bei Therapien, die von den Krankenkassen nicht unterstützt werden. Auch der Umbau behindertengerechter Autos gehört zur Hilfestellung oder auch die Ausbildung von Epilepsie-Hunden. Freizeiten für Förderschulen oder Sozialarbeit und Therapie für traumatisierte Kinder werden genauso finanziert, wie Aufschnauf-Pausen für besonders belastete Familien, um nur einige Beispiele zu nennen.   

 

Dabei können sich Menschen direkt an die Aktion Drachenkinder von Radio 7 wenden. Auf Leid, Probleme und auf Kinder in Not aufmerksam machen. Der Mut, der Wille und die schnelle Hilfe steht bei den Drachenkindern stets im Vordergrund.

 

 

 

Spendenkonto: Sparkasse Ulm

  • Konto-Nr. 3777
  • BLZ: 630 500 00
  • Empfänger: Radio 7 Drachenkinder
  • Betreff: Spende/ Ihre Firma
  • IBAN: DE04630500000000003777
  • BIC: SOLADES1Ulm

 

 

 

 

 

Mit jeder Minute, die du in Traurigkeit verlebst, versäumst du 60 glückliche Sekunden deines Lebens

 

Bernadette Kowolik 

 

 

Foto: privat

 

 

 

Interview mit Bernadette Kowolik 

Von Marion Graeber

20. März 2015   

 

 

'Hoffnung Spenden eV' - Kampala/Uganda

 

Bernadette, du arbeitest als Erzieherin in einer Kindertagesstätte in Berlin?

 

Leider musste ich Ende des vergangenen Jahres meine Stelle in einer Berliner Kita aus gesundheitlichen und familiären Gründen aufgeben.

Seitdem bin ich als freie Autorin beim Cornelsen Verlag – Verlag an der Ruhr tätig.

Mein erstes Buch „Kita Kinder machen Theater“ ist vor Kurzem erschienen und an dem zweiten arbeite ich derzeit.

 

Du hast zwei Söhne. Wie alt sind deine Söhne?

 

Meine zwei wundervollen Söhne sind sieben und vier Jahre alt. Mein Jüngster ist schwerer Allergiker, was auch ein Beweggrund für die freie berufliche Tätigkeit war. Da er oft erkrankt und ich für ihn da sein möchte.

 

Wie erleben sie dein soziales Engagement?

 

Meine Kinder erleben meine ehrenamtliche Arbeit hautnah. Sie wissen, was meine Arbeit ist, kennen viele Erlebnisse und empfinden diese Tätigkeit als wichtig und schön. Sie haben jeder selbst ein Patenkind, also einen Freund in Uganda. Sie packen regelmäßig kleine Päckchen und schreiben Briefe. Wenn sie dann ihr Spielauto auf dem Foto ihres ugandischen Freundes sehen sind sie sehr glücklich! Sie erhalten regelmäßig Post aus Uganda und manchmal auch ein kleines Geschenk. Das ist immer ein Highlight. Auch in ihrer Kita und demnächst in der Schule führe ich ein Afrikaprojekt durch. Ich finde es sehr wichtig, die Kinder mit einem Bewusstsein für andere zu erziehen.

 

Foto: privat

 

 

Bekommst du in deinem Engagement Hilfe von Familie und Freunden? Wie sieht die Hilfe aus?

 

Am Anfang waren meine Familie und Freunde von meiner Arbeit und meinen Plänen in Uganda nicht begeistert. Vor allem meine Eltern waren sehr besorgt. Meine Mama hat zum Beispiel während eines Telefonats Schüsse im Hintergrund gehört. Aber jetzt unterstützen mich viele. Vor allem meine Mama und meine Schwester haben immer ein offenes Ohr für mich. Meine Schwester hilft mir auch bei diversen Aufgaben. Ebenso Freunde, wie Renate die den Verkauf unseres Kinderbuches „Amazzi“ abwickelt, Sandra die schon mit in Uganda war, Dorothee, die mir bei rechtlichen Fragen immer zur Seite steht und auch Marco, unser Schirmherr, der mich bei allen Vorhaben sehr unterstützt und sich im Januar die Projekte in Uganda angeschaut hat. Ich bin für diese Hilfe sehr dankbar!

 

Wie sieht dein Leben in Berlin aus?

 

In erster Linie bin ich Mutter. Das heißt, dass ich morgens gegen 6 Uhr aufstehe und das Kitaessen für meinen Jüngsten koche, da er dort aufgrund seiner Allergien nicht mitessen kann. Vormittags habe ich drei Stunden Zeit für den Haushalt, meine schriftstellerische Tätigkeit und die Vereinsarbeit. Vor allem Termine, die den Verein betreffen versuche ich Vormittags wahr zu nehmen. Nachmittags bin ich für meine Kinder da und erledige kleine Aufgaben für Hoffnung Spenden e.V. Abends arbeite ich dann einige Stunden für Uganda und treffe mich mit Paten, Helfern und Praktikanten.

 

Dein Weg nach Afrika. Dein Engagement

Wie bist du nach Afrika gekommen und wann?

 

Nach Uganda bin ich durch Google gekommen. Ich wollte schon immer nach Afrika und dort arbeiten. Nach meiner Ausbildung habe ich dieses Vorhaben in Angriff genommen und einfach Praktikum und Afrika gegoogelt. Der erste Treffer war Uganda und so führte mich mein Weg nach Uganda. Als ich dann im Januar 2005 aus dem Flieger gestiegen bin, habe ich mich gleich angekommen gefühlt. Ich fühlte mich von Anfang an wohl, aber die Armut hat mich sehr erschreckt. Ich kannte dies natürlich aus Reportagen, aber wenn man es hautnah erlebt und sich vorstellt, dass die Kinder und Familien jeden Tag so leben müssen - das hat mich nicht mehr losgelassen. 

 

Afrika - ein Kindheitstraum?

 

Afrika war schon immer ein großer Traum von mir. Warum weiß ich ehrlich gesagt nicht genau. Ich habe mich auch als kleines Kind schon als Erzieherin gemalt. Mit acht Jahren habe ich das erste Mal erzählt, dass ich ein Kinderheim gründen will. Dass dies in Afrika sein wird, hätte ich aber nie gedacht.

 

Foto: privat

 

 

 

Spielte das soziale Engagement eine Rolle in deiner Ursprungsfamilie - bei deinen Eltern und deinen Geschwistern?

 

Meine Eltern habe ich immer als sehr soziale Menschen erlebt. Sie gehen mit anderen respektvoll um und haben Freude daran anderen zu helfen. Vor allem meine Mama war immer bemüht andere zu unterstützen. Sie selbst hat mir auch erzählt, dass sie gerne für eine kurze Zeit nach Indien gegangen wäre, um dort zu arbeiten. Ich denke schon, dass das meine Persönlichkeit mit geprägt hat.

 

Wie bist du aufgewachsen?

 

Ich hatte eine sehr glückliche Kindheit. Meine Eltern waren immer sehr liebevoll. Sie haben uns mit Respekt und Verständnis erzogen. Ich habe nie Hausarrest oder andere Sanktionen erhalten. Es wurde alles im gemeinsamen Gespräch geklärt. So sind meine drei Geschwister und ich sehr behütet aufgewachsen. Da ich vom Dorf komme, habe ich sehr viel draußen mit Freunden gespielt. Wir sind auf Bäume geklettert und haben Höhlen gebaut. Also sehr unbeschwert und fröhlich, wofür ich unglaublich dankbar bin, da dies leider nicht selbstverständlich ist. Viele Kinder wachsen mit seelischer und körperlicher Gewalt auf. Was mich immer wieder fassungslos macht! Ich will versuchen meine eigenen, aber auch anderen Kindern eine fröhliche Kindheit zu ermöglichen. Wenn ich mich von meinen Kindern in der Kita oder Schule verabschiede, haben wir ein Ritual. Ich sage: „Und nicht vergessen, ganz viel...“ mein Sohn antwortet dann: „lachen!“. Ich finde Lachen wichtig! Einfach glücklich sein und versuchen optimistisch durchs Leben zu gehen.

 

Wie alt warst du, als du dein Praktikum in Uganda angetreten hast?

 

Bei meinem Praktikum war ich 21 Jahre jung.

 

War es schwer für deine Eltern, dich gehen zu lassen?

 

Ich glaube meinen Eltern fiel es schon schwer, aber sie haben es mich nicht spüren lassen. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich unterstützen und mir die Erfüllung meines Traumes gönnen.

 

Wo und wie hast du in Kampala gewohnt?

 

Ich wollte das Land richtig kennen lernen. Aus diesem Grunde habe ich bei einer ugandischen Gastfamilie gelebt.

 

Wie lange warst du in Uganda?

 

Leider dauerte mein Praktikum nur vier Wochen, da ich nicht mehr Urlaub hatte.

 

Was war deine soziale Aufgabe dort?

 

Ich habe in einer Behinderteneinrichtung gearbeitet und später noch bei einem Straßenkinderprojekt geholfen.

 

Es gibt viele Straßenkinder in Uganda. Warum? Aus welchen Verhältnissen kommen die Kinder? Wie alt sind sie? Wie bist du ihnen begegnet?

 

In Uganda gibt es viele Straßenkinder. Ihre Schicksale sind ganz unterschiedlich. Einige sind Waisen, die durch das nicht vorhandene soziale Netz keine Hilfe bekommen. Andere haben zu Hause viel Gewalt erfahren. Es gibt Eltern die aus finanziellen Gründen nicht in der Lage sind ihre Kinder zu ernähren, sie verjagen oder noch schlimmer versuchen ihre Kinder zu töten.

Die Kinder sind hilflos und fliehen dann in Richutng Stadt, da sie hier bessere Überlebenschancen haben als alleine irgendwo im Landesinneren.

Teilweise leben Kinder von  zwei Jahren schon alleine auf der Straße.

 

 

Foto: privat

 

 

 

 

 

Wie gefährlich ist das Leben der Straßenkinder?

 

Das Leben auf der Straße ist für Kinder sehr gefährlich. Sie schließen sich zu Gruppen zusammen, um so etwas geschützter zu sein. Aber auch in der Gruppe gibt es Streitigkeiten. Als die Kinder mal lange nichts zu essen gefunden hatten, hatte einer ein altes Stück Obst aufgetrieben. Er wollte dieses aus Hunger nicht abgeben und hielt es fest in der Hand, worauf ein anderes Straßenkind versuchte ihm die Hand abzuschneiden.

Ein weiteres Problem ist auch die Polizei, welche die Kinder mißhandelt und auch tötet. In Uganda gibt es auch noch einen Aberglauben, durch den viele Kinder brutal getötet oder verstümmelt werden.

 

Wie kam es zu dem Entschluss ein Kinderheim in Kampala zu errichten?

 

Die Idee zu helfen gab es von Anfang an. Auf meiner zweiten Reise wollte ich schauen, wie ich am effektivsten helfen kann. So bin ich durch die Straßen, die Stadt und die Slums gegangen. Hier traf ich immer wieder Straßenkinder, denen ich auch Essen und Trinken gab. Als ich in den Slums überfallen wurde, half mir eine Gruppe Straßenkinder. Da war ich mir sicher, dass ich ihnen helfen will und ihnen ein zu Hause geben werde.

 

Wie viele Kinder leben in deinem Kinderheim in Kampala? Jungen und Mädchen?

 

Derzeit leben in unserem Jungskinderheim 16 Jungen. Bei den Mädchen neun und in den Slums betreuen wir weit mehr als 100 Familien.

 

Was bekommen die Kinder dort? Liebe, Unterstützung, Bildung ...?

 

In den Kinderheimen ist es das größte Ziel, dass die Kinder, Kind sein dürfen.

Das heißt, dass sie sich keine Sorgen ums Überleben machen müssen. Sie dürfen anfangen zu träumen und sich Ziele für die Zukunft setzen.

Die Kinder sehen sich gegenseitig als Familie und sind füreinander da. Das ist für viele etwas ganz neues - dass sich jemand um sie kümmert. 

Alle Kinder gehen zur Schule, sie haben einen geregelten Alltag, werden pädagogisch liebevoll betreut und können an verschiedenen Projekten teilnehmen.

 

Wie sieht das Leben aus?

 

Der Alltag in unserem Kinderheim ähnelt einem Familienleben. Es wird gemeinsam gestritten, vertragen, gelacht und gespielt.

Die Kinder stehen morgens auf, frühstücken gemeinsam, gehen zur Schule, machen Hausaufgaben, erledigen ihre Aufgaben (Abwasch, fegen,....) - jedes Kind hat eine kleine Aufgabe übernommen, nehmen an den Projekten   teil, spielen, treffen Freunde, essen zu Abend und gehen schlafen. Ein normaler Alltag, was für die Kinder das größte und schönste Geschenk ist.

 

Wie kommst du an Spendengelder?

 

Wir finanzieren die Arbeit durch Spendengelder, den Buchverkauf „Amazzi“ und die Praktikantenvermittlung otambula-uganda.

Alle Spenden gehen zu 100 Prozent nach Uganda, da ich hier ehrenamtlich arbeite, wir die Verwaltungskosten durch Sachspenden und zweckgebundene Spenden abdecken.

 

Kann man Patenschaften übernehmen oder Gelder in verschiedene Projekte geben?

 

Ich freue mich über jede helfende Hand. Es ist schön, wenn man uns weiterempfiehlt, da wir kein Budget für Werbung haben. Durch die Übernahme einer Patenschaft, ermöglicht man einem Kind die Chance auf eine Gegenwart und Zukunft. Durch zweckgebundene Spenden können unsere Heime, die Anlaufstelle in den Slums oder der geplante Aufbau einer Ausbildungsstätte in den Slums unterstützt werden. Ich versuche sehr transparent und persönlich zu arbeiten, dass heißt, dass sich alle Spender jederzeit mit mir in Kontakt setzen können und ich gerne alle Fragen beantworte.

 

Bekommst du Unterstützung aus Uganda, von der Regierung?

 

Nein. Aber die Prinzessin von Bagaya hat uns bei dem beantragen der Pässe für die Kinder unterstützt.

 

 

Foto: privat

 

 

 

 

Wie oft bist du vor Ort in Kampala?

 

Ich war im Januar vor Ort. Ich fand diese Reise traumhaft schön, was auch an der tollen Zusammenarbeit mit Marco, Gabriel, Uwe und Martin lag. Die vier haben mich begleitet und viele Video- sowie Bildaufnahmen gemacht. Die Kinder wieder zu sehen hat mich tief berührt und hat mir wieder Kraft für die täglichen acht Stunden ehrenamtliche Arbeit gegeben. Ich habe zu den Kindern eine tiefe Verbundenheit. Wir haben viel zusammen erlebt und kennen uns seit zehn Jahren. Sie sagen Mama zu mir und sie sind mir unglaublich wichtig.

 

Sprichst du die einheimische Sprache? Wie ist eure Verständigung?

 

Am Anfang war die Kommunikation schwierig. Die Kinder haben nur Luganda gesprochen und ich nicht ganz so gutes Schulenglisch.  Aber wir haben uns verstanden und ich habe einiges an Luganda gelernt und sie an Englisch. Jetzt sprechen wir hauptsächlich Englisch miteinander.

 

Hast du ein Lebensmotto?

 

Mein Lebensmotto ist: „Mit jeder Minute, die du in Traurigkeit verlebst, versäumst du 60 glückliche Sekunden deines Lebens“. Ich versuche immer optimistisch durchs Leben zu gehen. Ich schaue auf das, was ich habe und nicht auf das, was ich nicht besitze. Wir sollten alle das schätzen was wir haben und die glücklichen Momente genießen.

 

Was bedeutet Sport und Musik für die Kinder?

 

Sport und Musik ist sehr wichtig für die Kinder. Aus diesem Grunde bieten wir dieses auch primär in unseren Heimen an. Durch die Musik können die Kinder viele traumatische Erlebnisse verarbeiten und durch den Sport lernen sie sich an Regeln zu halten und sie können angestaute Wut und Enttäuschung raus lassen.

 

Dein Projekt wird in diesem Jahr zehn Jahre alt - gibt es eine Feier?

 

Ich kann es gar nicht fassen, dass es schon zehn Jahre her ist, dass ich mit den Jungs in unser erstes Kinderheim eingezogen bin! Unglaublich! Das wollen wir natürlich feiern. Am 01.08.2015 gibt es ein großes Festival in der Station Berlin mit Tom Beck, Roman Lob, Krogmann und Smith&Smart. Es gibt ein buntes Kinderprogramm, Essen, Trinken und vieles mehr. Das Festival wird über zweckgebundene Spenden finanziert. Der Eintritt ist kostenfrei, aber wir freuen uns über jede Spende. Die Einnahmen kommen unseren Projekten in Uganda zu Gute. Es sind alle herzlich eingeladen mit uns für den guten Zweck zu feiern. Auch unser Schirmherr Marco Girnth und viele weitere werden anwesend sein. Außerdem hoffe ich, dass es mit einem Besuch von sechs unserer Jungs aus Uganda klappt. Auch sie werden auf dem Festival auftreten und ihre Paten kennenlernen.

 

 

Foto: privat

 

 

 

 

Hast du Beispiele, wie sich Kinder in diesen zehn Jahren entwickelt haben?

 

In den zehn Jahren sind aus den vielen kleinen, hilflosen Jungs wundervolle und respektvolle junge Männer geworden. Ich bin unglaublich stolz auf jeden Einzelnen. Sam wird im Mai sein Studium beginnen, Geoffrey hat den zweitbesten Abschluss von ganz Uganda gemacht, Nicho und Karim helfen in den Slums ehrenamtlich neben der Schule mit, Bukenya ist Mechaniker und lebt in einer eigenen kleinen Wohnung und verdient seinen Lebensunterhalt alleine. Auch Eddie hat dies als professioneller Tänzer geschafft. Sie sind alle einfach nur toll und so auch ein gutes Vorbild für die neuen kleinen Jungs!

 

Und: Wie verarbeitest du für dich selbst deine vielen Eindrücke und vorallem deine Erlebnisse? Woher bekommst du deine Kraft?

 

Ich habe viel in Uganda erlebt, habe gesehen, wie ein Kind erschossen wurde, wie Menschen unter Hunger leiden und vieles mehr. Ich denke, dass man solche Erlebnisse nicht ganz verarbeiten kann, aber sie sind ein Teil von mir und haben mich auch stärker gemacht. Wichtig ist für mich auch mein Partner, meine Familie und meine Freunde, die mich auffangen und für mich da sind.

 

Was bedeutet dir Religion?

 

Ich bin katholisch und mein Glaube hat mir oft Kraft gegeben. Es gab einige Momente, wo ich dachte, ich kann nicht mehr, ich schaffe das einfach nicht. Da habe ich wieder neue Kraft und neuen Mut geschöpft.

 

Dein Wunsch

 

Mein Wunsch ist es, dass Hoffnung Spenden e.V. sich weiter entwickelt. Dass wir mehr Menschen motivieren anderen die Hand zu reichen und wir weiterhin effektive Hilfe zur Selbsthilfe in Uganda leisten können. Mein nächstes großes Ziel ist der Aufbau eines Ausbildungszentrum für Tischler und Schneiderinnen in den Slums.

 

Wie können dir Menschen helfen?

 

Wenn Ihr Interesse habt uns zu unterstützen, setzt euch einfach mit uns in Kontakt.

 

Wer uns finanziell helfen will:

 

Spendenkonto

Hoffnung Spenden e.V.

IBAN: DE81 1001 0010 0500 8161 08

BIC:   PBNKDEFF

 

Selbstverständlich stellen wir auch eine Spendenquittung aus.

 

 

 

 www.hoffnungspenden.de

 

 

 

Lieben Dank Bernadette. Alles Gute für dich, deine Familie und dein Projekt.  

 

 

 

 

 

 

 

Kindern eine Chance geben - das Nehemia Kinderheim in Tansania  

Hilfe für Waisenkinder in Tansania Morogoro 

 
    


Aids hat Millionen Kinder zu Waisen, Armut und auseinander brechende Familien weitere ungezählte Millionen zu Sozialwaisen gemacht. Wenn sie keine Hilfe erhalten ist ihre düstere Zukunft vorprogrammiert.  

 

Nehemia gibt Kindern ein Zuhause. In den Kinderheimen werden sie versorgt, »gesund geliebt«, erhalten eine Schul- und teilweise auch Berufsausbildung und werden auf ein Leben vorbereitet, in dem sie selbstverantwortlich für sich und andere sorgen können.

 

 

 

Interview mit Andreas

Von Marion Graeber

22. Februar 2015 

 

 

Wie ist die Situation vor Ort?

 

Tansania ist ein unglaublich schönes Land. Welt bekannt sind im Norden der Kilimandscharo, der Serengeti Nationalpark und im Osten das Inselarchipel Sansibar mit seinen herrlich weißen Stränden. Trotz der unglaublichen Schönheit ist die ehemalige deutsche Kolonie eines der ärmsten Länder dieser Erde. Anders als in den meisten umliegenden Ländern gab es in Tansania in den vergangenen Jahren keine kriegerischen Auseinandersetzungen. Trotzdem kämpfen die 45 Millionen Einwohner des Landes jeden Tag mit vielen Herausforderungen. Steigende Lebensmittelpreise, Korruption, eine schlechte gesundheitliche Infrastruktur und fehlende wirtschaftliche Perspektiven prägen den Alltag der meisten Menschen. Fast 60 Prozent der Einwohner leben unter der Armutsgrenze. Sie haben umgerechnet weniger als einen Euro pro Tag zum Leben. Die Landwirtschaft macht fast ein Viertel der Wirtschaft aus, sie ist die Einkommensquelle von jedem zweiten Einwohner. Besonders in den Küstenregionen fehlen die beruflichen Perspektiven. Ausser dem Tourismus gibt es dort kaum wirtschaftliche Alternativen. Die dadurch entstehende Hoffnungslosigkeit bietet den idealen Nährboden für Separatisten und religiöse Extremisten. Hinzu kommt, dass 1,6 Millionen Einwohner HIV-positiv sind. Jeder kennt jemanden, der an der „neuen Krankheit“ gestorben ist. Die Wörter Aids und HIV nimmt man nicht gerne in den Mund. Aids hat Millionen Kinder zu Waisen gemacht. Aus Waisenkindern werden Straßenkinder: Missbraucht und misshandelt enden sie häufig in Drogensucht, Prostitution, Kriminalität und Gefängnis – oder sterben einen früheren Tod.

 

Kinder und Jugendliche spielen die Schlüsselrolle, wenn es um die Zukunft des Landes geht. In Tansania sind etwa 45 Prozent der Bevölkerung unter 14 Jahre alt, nur etwa 5 Prozent sind 60 Jahre und älter. Und das Land wächst: Nach Prognosen des UN-Bevölkerungsfonds UNFPA wird sich die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2050 auf mehr als 80 Millionen verdoppeln. Es ist also von größter Bedeutung jetzt in Kinder zu investieren. Wer den Kreislauf der Armut durchbrechen will, muss dafür Sorge tragen, dass Kinder eine gute Erziehung und Bildung erhalten. Genau dies unterstützen die Mitarbeiter von Nehemia Tansania seit vielen Jahren.

 

In der Stadt Morogoro baute die Hilfsorganisation in den neunziger Jahren ein Waisendorf, das über dreißig Kindern ein Zuhause bietet, vom Kleinkind- bis zum Teenager. Der Ort liegt ungefähr zwei Autostunden entfernt, westlich von Daressalam. Die Provinzhauptstadt gehört mit ca. 250.000 Einwohnern zu den zehn größten Städten des Landes. Vom örtlichen Sozialamt erfuhr man, dass es allein im Distrikt Morogoro mehr als 4.000 Waisenkinder im Alter von fünf Jahren und darunter gibt. Nehemia wurde gebeten, die Hilfe gezielt auf diese Altersgruppe zu richten. Der Grundstein für das Waisendorf „Agape Childrens Village“ wurde gelegt, in dem diese Kinder ein neues Zuhause finden. Dort erfahren sie Liebe, und die gesunde, fröhliche Atmosphäre, die hilft, dass die traumatischen Erfahrungen der Vergangenheit überwunden werden.

 

 

 

Foto: Nehemia Christliches Hilfswerk e.V. - Die kleine Rehema mit einem Besucher aus Deutschland

 

 

 

Wer lebt im Waisendorf? Was machte die Kinder zu Waisen?

 

Bei einigen Kindern sind die Eltern an Aids oder an anderen Krankheiten gestorben. Andere konnten von ihren Familien nicht versorgt werden. Oft kommen Kinder in diesen Situationen dann zu Verwandten bei denen sie leben sollen. Nicht selten werden sie dort missbraucht oder für die Arbeit ausgenutzt.

 

Was beinhaltet das Projekt? Was wurde schon umgesetzt?

 

Auf dem 4 Hektar großen Grundstück befinden sich drei Wohnhäuser, eine Küche und ein Verwaltungsgebäude. In den Wohnhäusern leben die Kinder in ihren „Familien“. Sie essen dort gemeinsam, spielen und machen ihre Hausaufgaben. Die nächste Schule ist in 15 Gehminuten erreichbar. Gekocht wird zentral über dem offenen Feuer. Strom gibt es nicht. Auf den Dächern der Wohnhäuser sind Solarmodule installiert, mit denen sich kleine Deckenleuchten betreiben und Handys laden lassen. Fließendes Wasser gibt es lediglich aus dem hauseigenen Brunnen. Die Häuser sind zwar an die örtliche Wasserversorgung angeschlossen, jedoch reicht der Druck der Leitungen nicht aus, um ausreichend Wasser zu liefern. Neben den Häusern gib es einen Garten, in dem Gemüse und Obst wächst, mit Spielgeräten und natürlich einem kleinen Fussballplatz. Wie ihre Altersgenossen in Europa lieben die Kinder das Fussballspiel.

 

 

 

Foto: Nehemia Christliches Hilfswerk e.V. - Ein Wohnhaus im Waisendorf im Hintergrund die Uluguru-Berge

 

 

 

 

Foto: Nehemia Christliches Hilfswerk e.V. - Auch ohne Fußballschuhe wird hier gerne gekickt. Die Mannschaft mit einem Besucher aus Deutschland auf dem eigenen Fußballplatz

 

 

 

Das Waisendorf leitet Tina, eine Deutsche. Sie ist Anfang Dreißig, in Südafrika geboren und in Tansania aufgewachsen. Suaheli spricht sie fließend. Anders als in den umliegenden Ländern ist Suaheli die Landessprache und Englisch lediglich die Zweitsprache. Daneben gibt es ca. 130 Stammessprachen, die aber im Alltag eher unbedeutend sind. Von den Kindern wird sie meist nur liebevoll Dada (Schwester) gerufen. Unterstützt wird Tina von mehreren freiwilligen Helfern aus Deutschland und der Schweiz, die für mehrere Monate tatkräftig mit anpacken. Daneben leben noch eine Reihe von Tieren auf dem Gelände: Mehrere Wachhunde, Hühner und Katzen.

 

Neben dem Waisenhaus in Morogoro betreibt Nehemia zwei weitere Waisenhäuser, zwei Grundschulen, eine Sekundarschule, mehrere Kindergärten und ein Haus für Straßenkinder. Zudem gibt es verschiedene Hilfsprojekte mit den Schwerpunkten Landwirtschaft, Wasserversorgung, Fischerei und IT. Unterstützt werden die Projekte von vielen Einzelspendern, hinzu kommen einmalige Aktionen von Kinderhilfestiftungen oder Unternehmen.

 

Was soll noch folgen?

 

Die Arbeit in Morogoro wächst weiter. Seit kurzem werden 24 Kinder in einem Kindergarten versorgt. Sie kommen meist aus sehr armen Familien. Klar, man könnte noch so viel mehr machen. Das Grundstück ist ausreichend groß ausgelegt. Aktuell wird lediglich ein Drittel genutzt. Aber in erster Linie geht es darum, die vorhandenen Einrichtungen aus dem Land heraus zu tragen. Das bedeutet, man will unabhängig sein von ausländischen Spenden. So versucht Nehemia beispielsweise ein Waisendorf am Viktoriasee aus den Erlösen von Landwirtschaft und Fischerei heraus zu tragen. Das Ziel ist „Hilfe zur Selbsthilfe“. Alles was jetzt gebaut wird, muss eines Tages instandgehalten werden. Von daher wird jeder Ausbau gründlich durchdacht.

 

Die Anfänge - wie wurde begonnen, warum, wann und wer war Initiator?

 

Nehemia Christliches Hilfswerk e.V. wurde im Jahr 1990 als ein Hilfswerk ins Leben gerufen, das sich seitdem vieler Notleidender in unterschiedlichsten Ländern annimmt - nicht nur in Ostafrika. In Tansania wurde die Arbeit von einem deutschen Ehepaar begonnen: Werner und Regina Drotleff. Im Herzen des Schwabenlandes aufgewachsen, arbeiteten beide unabhängig voneinander für ein deutsches Hilfswerk in Südafrika. Dort lernten sie sich kennen und heirateten. Vor 25 Jahren sahen sie in Tansania die Not und entschieden sich zu handeln. Seitdem leben Werner und Regina in Tansania und leiten die Organisation.

 

Mir ist immer wieder eine Sache aufgefallen: Wer seinen Job, seinen Freundeskreis, unsere gut ausgebaute Infrastruktur und alle Sicherheiten aufgibt, der von den schwankenden Spenden anderer Menschen lebt, der braucht schon einen guten Grund dafür. Viele Entwicklungshelfer geben schon nach kurzer Zeit auf und kehren nach Europa zurück. Diejenigen, die bleiben - und manche über Jahrzehnte - haben fast alle eins gemeinsam: Sie haben einen Halt gefunden, der über die Sicherheiten des Alltags hinaus geht. Dieser Halt ist Jesus Christus. In der Bibel (Matthäus 25) sagt Jesus: „Was immer ihr für die getan habt, die von der Gesellschaft als besonders unwichtig erachtet werden, das habt ihr für mich getan.“ Das ist der Ansporn den Ärmsten der Armen zu helfen.

 

 

Wann warst du in Tansania?

 

Ich selbst war im Sommer 2004 zum ersten Mal in Tansania. Damals lebte ich für ein Jahr im Süden des Landes, an der Grenze zu Mosambik. In der Nähe des Grenzflusses Ruvuma besteht seit 1957 ein Krankenhaus mit 150 Betten, das Menschen aus Tansania und Mosambik hilft. Dort arbeitete ich in der Verwaltung. In dieser Zeit lernte ich in Tansania die unterschiedlichsten Menschen und Projekte kennen. Darunter auch das Waisenhausin Morogoro.

 

Bist und bleibst du dem Projekt verbunden?

 

Ja, ich versuche in regelmäßigen Abständen vor Ort zu sein.

 

Welche Hilfe wird benötigt?

 

In erster Linie sind die Patenschaften wichtig die es ermöglichen, die Kinder rund um die Uhr zu versorgen. Mit 45 Euro im Monat erhalten die Kinder im Rahmen dieser Patenschaften eine erstklassige Betreuung im Waisendorf. Neben finanzieller Hilfe werden Sachspenden, wie Werkzeug, Wasserpumpen, Solar-Panels, Leuchtmittel und Computer benötigt.

 

Können die Kinder ihr Kindsein“ leben?

 

Klar, die Kinder leben ihr Kindsein. Sie spielen gerne Fußball, lesen Bücher, spielen mit den Spielzeugen in ihren Häusern, klettern auf den Klettergeräten, jagen kleine Heuschrecken - in Tansania gibt es davon zeitweise unglaublich viele - oder bauen Staudämme am Bach nebenan, was aber von den Mitarbeitern nicht so gerne gesehen wird. Das Bilharziose-Risiko ist in den Gewässern in Ostafrika sehr groß. Die Kinder stört das beim Spielen eher wenig. Am Wochenende unternimmt man öfter einen Ausflug in die nahe gelegenen Uluguru-Berge, die Morogoro mit ihren bewaldeten Hängen einrahmen.

 

 

Foto: Nehemia Christliches Hilfswerk e.V. - Tagesausflug in die Uluguru-Berge mit Freiwilligen aus Deutschland und der Schweiz

 

 

 

Wie sieht die Arbeit mit den Kindern aus?

 

Die Kinder im Waisenhaus erhalten eine erstklassige Betreuung: Jeden Tag bereiten mehrere einheimische Köchinnen ein gesundes und nahrhaftes Essen vor. Die Kinder erhalten Hilfe bei ihren Hausaufgaben. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner bei den örtlichen Schulen. Sie kümmern sich um einen nahtlosen Übergang in die weiterführenden Schulen und Berufsschulen. Ist ein Kind krank wird die Fahrt zum nächsten Arzt oder ins Krankenhaus organisiert. Das Waisenhaus verfügt über ein Geländefahrzeug. Von den Kindern des Waisenhauses sind zehn Kinder seit ihrer Geburt mit HIV infiziert. Sie benötigen besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Im Waisendorf wird jeder Tag mit viel Musik und einer gemeinsamen Andacht abgeschlossen. Die Kinder lieben es zu singen und ihren Gesang auf selbstgebauten Trommeln zu untermalen.

 

Die Mitarbeiter vor Ort leisten Großartiges. Afrika erfordert manchmal ganz unkonventionelle, pragmatische Lösungen. So entdeckten die Wachhunde vor einigen Wochen eine hochgiftige Schlange, die sich aufs Waisenhausgelände verirrt hatte. Die Puffotter – sie kann mit ihrem Gift mehrere Menschen töten – hatte nachts die Wachhunde aufgeschreckt und angegriffen. Als eine Mitarbeiterin die Gefahr bemerkte, holte sie ihr Gewehr und erlegte das Tier mit mehreren Schüssen. Das ist eben Afrika.

 

Was benötigen die Kinder?

 

Vorbilder, die ihnen authentisch vorleben, was im Leben wichtig ist. In einer „Vaterlosen“ Gesellschaft, wo viele Kinder ihren leiblichen Vater niemals kennen gelernt haben und die Mütter mit Feldarbeit und Kindererziehung hoffnungslos überfordert sind, benötigen viele Kinder echte Liebe, durch Menschen, die sich von ganzem Herzen um sie kümmern.

 

Kommen Spendengelder direkt an?

 

Ja. Es besteht die Möglichkeit, dass mit einem direkten Verwendungszweck gespendet wird. Die Dachorganisation in Deutschland ist sehr klein und überschaubar, also auf das Notwendigste reduziert. Hier werden die Tätigkeiten organisiert, die man vor Ort nur schwer bearbeiten kann. Beispielsweise werden hier die Patenschaften koordiniert, Kurzzeitlger auf ihren Einsatz vor Ort vorbereitet, Überseecontainer mit Hilfsgütern gepackt, Spendenbescheinigungen ausgestellt und vieles mehr.

 

Wie viele Entwicklungshelfer sind vor Ort?

 

Neben der Leiterin Tina leben im Waisenhaus meist mehrere Kurzzeitler, die für mehrere Monate tatkräftig mit anpacken oder ihren Freiwilligendienst in der Einrichtung ableisten. Hinzu kommen die einheimischen Mitarbeiter, ohne die das Waisendorf nicht funktionieren würde. Insgesamt sind sechs Nehemia-Mitarbeiter in Tansania tätig, die allerdings an unterschiedlichen Orten arbeiten. So kümmert sich beispielsweise Tabea, eine Deutsche aus Sachsen, um Straßenkinder in der Hauptstadt Dar es Salaam. Im letzten Jahr konnten durch ihren Einsatz 65 Jugendliche eine Schul- und Berufsausbildung erhalten.

 

Dein Wunsch

 

Mein Wunsch ist, dass die Kinder „fit“ für ihr Leben gemacht werden und, dass sie die Veränderung mit anderen teilen und multiplizieren, die sie selbst erlebt haben. Nur so können die unglaublichen Herausforderungen des Landes gemeistert werden. Vielleicht ist das Waisenkind von heute eines Tages der nächste Präsident, die nächste Literaturnobelpreisträgerin, der Entdecker eines wichtigen Impfstoffes oder die Gründerin eines großen Waisendorfes. Wer weiss? Ich wünsche mir, dass die Kinder erleben, dass sie es sind, die etwas bewirken, nicht die Hilfe aus Europa. Das sind die Hoffnungsträger, die Afrika so dringend braucht.

 

 

Foto: Nehemia Christliches Hilfswerk e.V. - Rehema

 

 

 

 

Nehemia hilft nachhaltig durch humanitäre und Katastrophenhilfe, Entwicklungsarbeit und soziale Projekte.

 

 www.nehemia.org

 

Nehemia Christliches Hilfswerk e.V.

Verwendungszweck: Waisendorf Morogoro

BIC GENODEF1EK1

IBAN DE56 5206 0410 0004 0015 08 

 

 

 

 

 

'Mit unserer kostenfreien Hotline 116 konnten und können wir nach wie vor landesweit eine sehr wichtige Präventionsmaßnahme der Gesundheitsaufklärung anbieten und wichtige, unmittelbare Hilfemaßnahmen einleiten'

Bruder Lothar 

 

 

Foto: Don Bosco Fambul, Jörg Löffke

 

 

 

 

Bruder Lothar Wagner wurde am 21. September 1973 in Trier geboren. Er ist Salesianer Don Boscos, staatlich-anerkannter Erzieher, Diplom-Sozialpädagoge und Diplom-Theologe. Seit November 2008 ist Wagner Direktor der Nichtregierungsorganisation Don Bosco Fambul. Das Kinder- und Jugendhilfezentrum beschäftigt Ordensleute und Mitarbeiter, meist Sozialarbeiter. Neben der mobilen Straßensozialarbeit unterhält die Einrichtung unter anderem eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme für ehemalige Straßenkinder, eine Familienberatung, zwei Jugendzentren, ein Mädchen- und Frauenhaus sowie eine landesweite Kinder- und Jugendtelefonberatung. Die Einrichtung kümmert sich um junge benachteiligte und missbrauchte Menschen.

 

 

 

Lothar Wagner im Februar 2015:

 

Der Abwärtstrend der Fallzahlen von neuen Ebola-Infektionen hält an. Vorsichtiger Optimismus macht sich auch bei uns in Don Bosco Fambul breit. Diese positive Entwicklung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Weg bis zum Ende der Ebola Pandemie noch weit ist. Erfahrungsgemäß ist gerade der Kampf um die letzten Ebola-Fälle besonders schwierig. Der sierra-leonische Präsident spricht davon, dass Ebola bis zum März besiegt werden könne. Wir sind da zurückhaltender und sprechen von Mitte des Jahres – wenn der Kampf gegen Ebola weiterhin straff organisiert bleibt.

 

Nichts desto trotz können wir bereits nach fast einem Jahr "Ebola-Krise" ein kurzes Fazit der Don Bosco Arbeit ziehen: mit unserer kostenfreien Hotline 116 konnten und können wir nach wie vor landesweit eine sehr wichtige Präventionsmaßnahme der Gesundheitsaufklärung anbieten und wichtige, unmittelbare Hilfemaßnahmen einleiten. Mit dem Aufbau des größten Therapiezentrums haben wir rechtzeitig agiert und leisten dort wichtige psycho-soziale Hilfen für traumatisierte Kinder und Jugendliche. Durch rechtzeitige und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise dem Aufbau von Isolierstationen in unserem Rehazentrum für Straßenkinder, in unserem Mädchenhaus für sexuell mißbrauchte Mädchen und junge Frauen, sowie im Zentralgefängnis für junge Gefangene konnten wir fast alle unsere Projekte fortführen. Das war insofern wichtig, da es besonders in diesen Bereichen der Straßensozialarbeit, Mädchenarbeit und Gefängnisarbeit während der Ebola Krise eine deutlich höhere Opferzahl zu beklagen gab.  

 

Wir schalten nun verstärkt von der Ebola-Krisenintervention auf den Wiederaufbau um. Wir dürfen nicht vergessen, dass viele Familien durch den Tod von Familienangehörigen herbe Rückschläge erlebt haben. Über 5.000 Kinder haben entweder ihre Eltern oder einen wichtigen Haupternährer verloren. Unsere Sorge gilt besonders ihnen. Menschen haben ihre Arbeit verloren. Armut, Hunger und Krankheit gehören zum derzeitigen Bild von Sierra Leone. Unsere Hilfemaßnahmen werden weiter dringend gebraucht.    

 

 

 

 

Hier unsere Spendenkonten:

In Deutschland: Don Bosco Mission, Stichwort: Don Bosco Fambul, Pax Bank, IBAN DE92 3706 0193 0022 378 0 15, BIC GENODED1PAX  

sowie: Don Bosco Mondo, Stichwort: Don Bosco Fambul, Pax Bank Köln, IBAN DE63 3706 0193 0032 5870 11, BIC GENODED1PAX

 

In Österreich: Jugend Eine Welt, Stichwort: Don Bosco Fambul, Raiffeisen Landesbank Tirol, IBAN AT66 3600 0000 0002 4000, BIC/SWIFT RZTIAT22

 

In der Schweiz: Don Bosco Jugendhilfe Weltweit: Stichwort: Don Bosco Fambul, UBS AG 6215 Beromünster, IBAN CH61 0028 8288 7745 5101 0

 

In Italien: Soziales Netzwerk Südtirol: Stichwort: „Ebola“, Südtiroler Sparkasse, IBAN: IT42 l060 4511 6080 0000 5001 504 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

'Wenn du Zukunftsvisionen von tausenden von Kindern verändern kannst - das ist eine schöne Sache'

 

DJ BoBo 

 

 

Foto: Marion Graeber

 

 

  

   

Interview mit DJ BoBo

Von Marion Graeber     

19. Oktober 2013 

 

 

Sie sind seit dem Jahre 2006 Botschafter gegen den Hunger beim Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen – ist es Ihnen wichtig, sich zu engagieren und Hilfe zu leisten?

 

Das hat sich sehr intensiviert seitdem ich selber Vater bin. Ich war vorher in erster Linie auf mich selbst und mein direktes Umfeld bedacht. In dem Moment, wenn du selber Kinder hast - meine Kinder sind jetzt elf und sieben Jahre alt - ja, in dem Moment, hat‘s dann schon einen Schalter umgekippt. Denn du projizierst jede Katastrophe, die du mitkriegst, auf deine eigenen Kinder. Denkst - 'Was wäre wenn?'  

 

Dann hab ich die Möglichkeit gesehen, meine priviligierte Stellung in Geld um zu setzen und an Kinder weiter zu geben. Wir haben dann angefangen in der Schweiz Aktionen zu starten. Das war ganz erfolgreich, aber das war komischerweise so - also wir haben beispielsweise Kinderspielplätze gebaut - dass ich gemerkt habe, du musst dahin gehen, wo du wirklich was bewegen kannst. Ein Kinderspielplatz ist eine schöne Sache, aber wenn du ein Menschenleben verändern kannst, dass du Zukunftsvisionen von Kindern, von tausenden von Kindern verändern kannst, mit relativ wenig Aufwand. Das ist ein lohnenswertes Ziel.  Wir haben dann von der Uno ein Schulspeisungsprogramm unterstützt.  

 

Wo waren Sie da?

                                           

In Äthiopien. Ich hab mich spezialisiert auf Äthiopien. Wir konnten von 2007 bis jetzt den Mädchenanteil in den Schulen von drei Prozent auf 41 Prozent steigern. Nur mit der Ausgabe von Essen. Denn so schicken die Eltern ihre Kinder in die Schule. Der einzige Grund für die Eltern ist, dass sie ihre Kinder vom Tisch weg haben. Das schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe.

Die Kinder kommen gebildet zurück. Wer gebildet ist hat eine Chance. Gerade bei den Mädchen war es ein unsäglicher Umstand, weil viele Mädchen nicht lesen und schreiben konnten. Wurden dadurch dumm gehalten. Durch die Bildung ist nun die Armut massiv zurückgegangen. Das ist ein Riesenerfolg und das macht natürlich Freude, wenn man mit relativ wenig Einsatz das erreichen kann.

 

Ja, man kann so helfen

 

Ja, und es kommt auch langfristig zurück. Die Hilfe zur Selbsthilfe ist wichtig.

 

Foto: Marion Graeber

 

Ihre Karriere begann im Jahre 1989. In den 1990ern waren Sie viel in Clubs, die Konzerte waren kleiner, heute machen Sie große Tourneen. War es früher schöner oder ist es gut, so wie es heute ist?  

 

Früher waren wir in den Discotheken, wir haben zwar die Charthits gehabt, aber die Musik war eher für Clubs gedacht. Heute sind sie massentauglich. Es ist eine andere Generation. Wir haben uns in den vergangenen Jahren auch gewandelt.

Es wär ein bisschen unglaubwürdig, wenn ein 45jähriger in der Disco steht um den 18jährigen zu sagen, was sie tun sollen. Alle zwei Jahre machen wir eine große Tournee. Unsere Besucher, das sind ganze Familien. Das geht bei den Kindern los und geht bis zu der Generation der Großeltern. Man hat eine andere Aufgabe. So ist das ganze Leben. Du kannst nicht immer das Gleiche tun.

 

Wie lange geht so eine Show? Ist das nicht anstrengend?

 

Unsere nächste Show heißt 'Circus' und wir gehen 2014 wieder auf Tournee. Die Show geht zwei Stunden.  


Wie halten Sie sich fit?

 

Ich spiele Fußball und Eishokey.

 

Verbringen Sie die Zeit mit Ihren Kindern? Haben Sie viel gemeinsame Zeit? 


Ja, wir spielen ja nur alle zwei Jahre. Also haben wir den Vorteil, dass wir in den Jahren dazwischen relativ  viel zuhause sein können.


Wie der Name schon sagt, geht es in ‚StuttgarTango‘ auch um den Tango. Mögen Sie den Tango? Haben Sie einen Bezug?

 

Ich liebe es zuzuschauen, aber ich habe keinen Schimmer wie man Tango tanzt. Aber wenn jemand Tango tanzen kann ist das sehr intensiv,  emotional und erotisch.

 

Vielleicht lernen Sie den Tango ja einmal?

Ja, jetzt wo Sie es sagen – wer weiß.

 

 

 

 

 Ganz lieben Dank für das Gespräch und viel Erfolg bei Ihren Projekten

 

 

 

 

 

 

Wie leben Kinder in Afrika?

Mit 'Gemeinsam für Afrika' engagiert sich Ivy Quianoo für Kinder 

 

 

 

 

Foto: Marion Graeber

 

 

 

 

 

Interview mit Ivy Quainoo  

Von Marion Graeber

19. Oktober 2013 

 

 

Sie sind seit Februar 2013 Botschafterin der Schulkampagne „Gemeinsam für Afrika“. Wie wichtig ist Ihnen die Kinderhilfe national und international?

 

Ich denke, es ist sehr wichtig. Ich bin da aber noch gar nicht so richtig drin in der ganzen Materie. Aber 'Gemeinsam für Afrika' war so der Anfang. Es geht in der Schulkampagne erstmal darum, unseren Schülern bei zu bringen, wie es gleichaltrigen Kindern in anderen Ländern und speziell in Afrika ergeht. Die Kinder sollen sehen, wenn sie in die Schule gehen haben sie Perspektiven. Vielleicht gehen sie mit der Erkenntnis dann auch lieber in die Schule. Es ist klar schwer. Aber es soll das Bild auch etwas verändern.  

Afrika ist in der Entwicklung und man versucht gezielt dran zu gehen, den Kindern dort zu helfen. Die Möglichkeit in die Schule zu gehen und später auch eine Arbeit zu finden, das ist der Fokus.   

 

Sie möchten also auch die Kinder in Deutschland für das Thema sensibilisieren? Zeigen, dass es ein Privileg ist, in die Schule gehen zu können und eine Ausbildung zu erhalten?

 

Ja, es ist auf alle Fälle ein Privileg in die Schule gehen zu können.  

Bei 'Gemeinsam für Afrika' setzen wir uns nun gezielt dafür ein, dass auch afrikanische Kinder eine Chance auf Bildung haben.   

   

Waren Sie schon vor Ort in Afrika?

 

Nein, bisher war ich noch nicht vor Ort, aber es ist geplant. Für das nächste Jahr wahrscheinlich.

 

Apropos Kind – Seit wann wissen Sie, dass Sie Sängerin werden wollen? Haben Sie in der Schule Arbeitsgemeinschaften, wie beispielsweise die Theater AG oder die Gesangs AG besucht?

 

Ich hab relativ früh angefangen zuhause zu singen und dann war ich ab der siebten Klasse im Chor und danach in einer Schulband. Dann war ich zeitgleich auf einer Bühnenkunstschule.  Erst zwei Jahre und dann hab ich nochmal zwei Jahre drangehängt. Kurz vor 'The Voice' war ich dann auch noch in einer Band.  

 

Haben Sie auf der Bühnenkunstschule auch Einblicke in die Schauspielerei bekommen?

 

Es gab drei Gruppen – Gesang, Schauspiel, Tanz. Man geht dort als Jugendlicher zwischen 14 und 18 Jahren hin und schaut erst mal so aus Spaß. Aber viele entscheiden sich dann auch den Weg zu gehen und dann ist es wie eine Art Vorbereitung. 

 

Wer hat Sie unterstützt auf Ihrem Weg?

 

Ja, natürlich hieß es nicht ‚Hey Ivy werd mal Sängerin. Studiere mal Gesang‘. Die Eltern wünschen sich erst mal nicht, dass man Sängerin wird. (Lacht)

 

Jetzt sind sie bestimmt stolz. Sie haben viel erreicht, sind jung.

 

Ja, das schon.

 

Was war das für ein Gefühl bei ‚The Voice‘ teil zu nehmen? Ein mutiger Schritt?

 

An sich schon. Für viele andere bestimmt. Aber bei mir war es so eine Spontanaktion. Ich hatte da nicht die Intension zu gewinnen oder weit zu kommen. Ich war noch nie bei einer Castingshow. Eigentlich wollte ich auch nie hin. Dann hat sich aber rausgestellt, dass es gar nicht so eine klassische Castingshow ist. Also es ist schon tatsächlich anders gewesen. Es war auf jeden Fall ein Experiment, aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

 

Auch im Moment läuft die aktuelle Staffel von ‚The Voice‘, Haben Sie Zeit zu schauen?

 

Ich hab am Freitag geguckt. Donnerstag konnte ich leider nicht.

 

Komisches Gefühl?

 

Nicht mehr. Bei der direkt darauf folgenden Staffel schon.

 

Die Zusammenarbeit mit ‚The Boss Hoss‘– war das vom Team her für Sie richtig?

 

Ja, auf jeden Fall. Wir haben ja auch das erste Album zusammen gemacht. Das zweite Album nicht, aber ‚The Boss Hoss‘ haben ja auch an einem eigenen Album gearbeitet. Der Kontakt ist noch da. Wir verstehen uns gut.

    

Sie haben in diesem Jahr den Echo 'Beste Künstlerin Rock/Pop national' gewonnen – Motiviert das?  Bestätigt das?

 

Beides – es bestätigt, aber wenn man danach glaub ich so ein bisschen entspannt, ist das nichts Gutes. Es spornt auf jeden Fall an nochmal einen Echo zu gewinnen, wenn nicht nächstes Jahr, dann vielleicht übernächstes Jahr.

 

Wie viele Songs sind auf Ihrem aktuellen Album ‚wildfires‘?

 

Vierzehn

 

Sie haben bei einigen Songs mitgearbeitet. Man könnte also sagen, die Songs tragen Ihre Handschrift?

 

Ja total.

 

Wie war das für Sie?

 

Das war für mich jedenfalls neu. Hab davor nicht geschrieben. Nur ein Mal ausprobiert.

Es war auf jeden Fall spannend. Es waren verschiedene Teams und man musste sich ja erst mal kennen lernen, bevor man da rangehen konnte.  

 

Vom Sound her, Sie mögen kraftvolle Musik? Auch Balladen?

 

Das kommt darauf an, wie man gerade so in Stimmung ist, was sich ergibt, wenn man zusammen sitzt. Es variiert bei mir noch ziemlich. Was ich gar nicht schlimm finde. Ich hab ja noch Zeit, denke ich, hoffe ich. Ich mach gerade bei einem Workshop mit und das ist sehr jazz- und soullastig. Das hat mir auch sehr gut gefallen. Ich muss noch schauen, wo es mich hintreibt.

Wenn ich nicht zu ‚The Voice‘ gegangen wäre, hätte ich ein Jazzstudium angestrebt. Wollte Jazzgesang studieren.

   

Sie waren als Model auf dem Laufsteg bei der Berliner Fashion Week. Wie hat Ihnen das gefallen?

 

Es war spannend, interessant. Es hat mir Spaß gemacht. Es hat sich einfach so ergeben. Ich würde es bestimmt auch wieder mal machen, aber es jetzt nicht unbedingt anstreben. Mir war es ein bisschen unangenehm. Es war schon cool, aber man wird nicht so angeguckt, wie, wenn man auf der Bühne steht.

 

Wäre Musical ein Thema für Sie?

 

Hab ich auch mal drüber nachgedacht.

 

Was sind Ihre Wünsche und Ziele für die Zukunft?

 

Auf jeden Fall noch ein paar weitere Alben machen. Jetzt wo das zweite Album raus ist, hat man die Ambitionen noch weiter zu machen. Das wär schön, wenn noch ein paar Alben kommen könnten.  

 

Haben Sie einen Bezug zum Tango?

 

Ich hab in meiner Zeit bei der Bühnenkunstschule den Tango kennen gelernt. Im zweiten Jahr hatten wir ein Thema und das war ‚Tango‘. So hab ich den Tango also ein bisschen gelernt und getanzt.

 

Tangomusik ist anders, speziell – können Sie damit was anfangen?

 

Ja, es gibt ja verschiedene Richtungen, das finde ich interessant.

   

 

 

 Lieben Dank für Ihre Zeit und weiterhin viel Erfolg   

 

 

 

 

   

 

 

Radio7 Charity Night

 

Zugunsten der Aktion Drachenkinder

Samstag, 19. Oktober 2013

 

Mit der Radio7 Charity Night soll auf das Schicksal vieler traumatisierter Kinder und Jugendlicher aus der Region aufmerksam gemacht werden. Mit den Einnahmen aus dem Event unterstützt Radio7 seine hauseigene Charity, die Drachenkinder. Sie kümmert sich um Kinder und Jugendliche im Sendegebiet von Radio7 in Baden-Württemberg und Bayern, die sich bereits in jungen Jahren schweren Lebenssituationen stellen müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Radio 7 Charity Night 2013

Eine Nacht voller Stars

 

   

 

 

 

Marion Graeber

20. Oktober 2013

 

Wenn Damen in wunderschönen Abendkleidern und Herren im feinen Zwirn durch die Hallen des Congress Centrums Ulm wandeln, dann ist Radio7 Charity Night. So zog auch die achte Auflage des Events in diesem Jahr wieder bis zu 500 spendenwillige Besucher, sowie einige lokale und nationale Prominente in ihren Bann. Zu Gunsten der Aktion Drachenkinder verbrachten die Gäste einen wunderschönen, harmonischen Abend - die Hilfe für bedüftige Kinder immer im Blick.

 

In diesem Jahr mit dabei - Peter Maffay. Auch wenn er nicht gemeinsam mit DJ BoBo und 'The Voice of Germany Preisträgerin', Ivy Quianoo über den eigens für die Stars ausgelegten Teppich schritt, so zeigte er sich doch auf der Bühne ganz publikumsnah. Mit dem Charme eines Clubkonzerts spielte Maffay mit seiner Band bis weit nach Mitternacht einen Titel nach dem anderen. "Wir haben nichts anderes mehr vor", lächelte er einnehmend.   

 

Maffay unterhält neben seinem Kinderferienheim auf Mallorca zwei weitere Einrichtungen: eine bei München und eine weitere in seiner früheren Heimat Rumänien. An allen Standorten ist die uneingeschränkte und liebevolle Hilfe und Unterstützung für Kinder in schweren Lebenssituationen im Fokus. Insgesamt übergab Radio7 an diesem Abend 200.000 Euro an die Peter Maffay Stiftung, die Drachenkinder.   

 

Ob Peter Maffay, Ivy Quianoo, Lena Mayer-Landrut, Sabine Mayer oder DJ BoBo - wie in den Jahren zuvor, waren die Stars auch dieses Mal wieder eigens für die Kinderhilfe angereist. Mit ihren Gesangs- und Tanzdarbietungen unterhielten und berührten sie das Publikum. Verwöhnt wurden die Ballgäste zudem mit einem besonderen Menü der Jeunes Restaurateurs d'Europe - mit den Sterneköchen, Bernd Werner (Schloss Eberstein), Anton Schmaus (Historisches Eck, Regensburg) und Florian Zumkeller (Adler, Hausern).  

 

Die Preisträger des Radiopreises der Radio7 Charity Night 2013: Peter Maffay (Bester Live Act National), Ivy Quainoo (Newcomer National 2013), Lena Meyer-Landrut (Künstlerin National 2013), Jenke von Wilmsdorff (Bestes Reality Format 2013)  und Mamma Mia! (Bestes Musical 2013). DJ BoBo erhielt den Sonderpreis 2013 für 25 Jahre Treue zu Radio7. 

 

Marion Graeber

 

 

 Eine glanzvolle Ballnacht zu Gunsten der Drachenkinder

 

Am Samstag, 19. Oktober 2013 feiert Radio7 seine 8. Charity Night im Congress Centrum Ulm (CCU). Die Wohltätigkeitsgala ist Auftakt der jährlichen Spendenaktion für die Radio 7 Drachenkinder. Auch in diesem Jahr verleiht der baden-württembergische Privatsender seinen Radiopreis die SIEBEN.

 

Mit der Radio7 Charity Night wartet ein glanzvolles Programm mit zahlreichen Prominenten, erfolgreichen Musikern und interessanten Menschen, die sich sozial engagieren, auf die Gäste.  Zum zweiten Mal verleiht der Radiosender zudem den Preis die „SIEBEN“. Damit werden Musiker für ihren Erfolg, aber auch sozial engagierte Menschen für ihre Leistung um das Gemeinwohl geehrt. Insgesamt in sieben Kategorien wird der Preis vergeben, darunter ist ein Überraschungspreis, dessen Preisträger erst am Abend bekanntgegeben wird. Folgende Künstler, die auch allesamt am Samstag, 19. Oktober vor Ort sein werden und die Gäste außerdem musikalisch unterhalten werden, erhalten die SIEBEN:

 

Bester Live Act National: Peter Maffay

Newcomer National 2013: Ivy Quainoo

Künstlerin National 2013: Lena Meyer-Landrut

Bestes Reality Format 2013: Jenke von Wilmsdorff

Bestes Musical 2013: MAMMA MIA!

Sonderpreis 2013 für 25 Jahre Treue zu Radio7: DJ BoBo

 

 

Wie in den vergangenen Jahren wird die Charity Night aber auch wieder ein weitreichendes Rahmenprogramm und Sterne-Köche ins CCU bringen. Diese kommen wie in den Vorjahren von den Jeunes Restaurateurs D'Europe, einer Vereinigung junger, europäischer Spitzenköche. Sie kreieren das Menü des Abends.

 

„Zudem bieten wir unseren Gästen bei der Tombola wieder tolle Preise. Alle Einnahmen aus der Tombola gehen komplett an die Radio7 Drachenkinder Charity. Denn darum geht es an diesem Abend: anderen zu helfen und auf schwere Schicksale aufmerksam zu machen“, so Radio7 Geschäftsführer, Norbert Seuß. Denn die Charity Night ist für Radio7  auch immer der Startschuss für die Spendenkampagne im Herbst und Winter, mit dem Spendenmarathon als Höhepunkt im Dezember.

 

Über Radio 7

Radio7 ist einer der drei großen Bereichssender in Baden-Württemberg. Der Sender verfügt in seinem Sendegebiet zwischen Alb und Bodensee, Schwarzwald und Allgäu über fast 1,1 Millionen Hörer pro Tag (MA 2013 Radio II). 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren an vier Standorten seit 1988 ein musikorientiertes Vollprogramm mit starkem Servicecharakter.

 

 

 

 

 

LILA LOGISTIK Charity Bike Cup - der Erlös kommt StarCare zu Gute

Der LILA LOGISTIK Charity Bike Cup unterstützt StarCare 

 

 

 

StarCare unterstütz soziale Projekte für Kinder und Jugendliche in der Region. StarCare ist eine im Jahre 1999 gegründete Initiative der Daimler AG und anderen Unternehmen aus dem Großraum Stuttgart. Im Jahr 2009 und 2011 konnten mit über 70.000 Euro lokale und regionale Projekte in Ditzingen, Hemmingen und Eberdingen unterstützt werden. Neben dem Mukoviszidose Landesverband und dem Deutschen Kinderschutzbund (Kreisverband Ludwigsburg) sollen in diesem Jahr unter anderem weiterhin lokale Projekte zu Gunsten von hilfsbedürftigen Kindern gefördert werden.     

   

 

 

 

 

 

'Ich bin ein Triathlet mit einem Herz  

für Kinder'

 

Thomas Maximilian Held   

 

 

 

Fotocopyright LAION.de

 

 

 

Interview mit Thomas Maximilian Held

Von Marion Graeber

30. September 2013 

 

Thomas Maximilian Held ist deutsch-österreichischer Schauspieler und wohnt in Köln und in Graz/Steiermark. Er wirkte in mehreren Film- und Fernsehproduktionen, sowie Kinoproduktionen und Theaterstücken mit. Bekannt ist er außerdem durch die SAT1 Comedy-Serie 'Sechserpack'.

 

Thomas M. Held fährt für den guten Zweck beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup.

 

 

Interview:

 

Sie starten gemeinsam mit Steffen Wesemann als Teamkapitän für das Team ‚Mallorca Aktiv/Bicycle Holidays‘ und müssen am Donnerstag, 3. Oktober, bereits am Morgen für‘s Lila Race antreten.... 

Sind Sie ein Morgenmensch?  
 

 

Es geht. Dadurch, dass man als Schauspieler oft sehr spät nach der Vorstellung nach Hause kommt schläft man gerne auch mal aus. Aber, wenn es für einen guten Zweck ist, es sich um eine Charity Veranstaltung handelt, da stellt man sich dann den Wecker auch mal gern auf 5 Uhr morgens. Ansonsten bin ich nicht abgeneigt, ein spätes Frühstück einzunehmen.

 

 

Sie nehmen am Lila Race teil. Das ist sehr anspruchsvoll. Sehr sportlich. Sie beteiligen sich an verschiedenen Radrennen, sind Sie im ständigen Training oder haben Sie sich speziell vorbereitet?   

 

Ich bin leidenschaftlicher Rennradfahrer.  

Im vergangenen Jahr habe ich ganz intensiv Triathlon Veranstaltungen besucht. Auch diese waren immer mit einem Charity Event, beziehungsweise einem sozialen Projekt verbunden. In diesem Jahr hab ich ein bisschen wenig Kilometer in den Beinen. Aber ich bin im Radsport und im Triathlon ‚drin‘ und hab immer das soziale Engagement bei den Starts im Blick.  

 

Sport ist eine Leidenschaft. Ich wohne in Köln – das bergische Land ist herrliches Trainingsland.  

Ich bin ein Triathlet mit einem Herz für Kinder.

 

 

Haben Sie sich im Vorfeld ein Bild von der Rennstrecke machen können?

 

Ich hab mir im Internet die Strecke angesehen. Ich bin kürzlich die Tour de Magellan gefahren. Dort hab ich mich mit Steffen Wesemann auch über den LILA LOGISTIK Charity Bike Cup unterhalten. Steffen Wesemann war es, der mir dann den Kontakt zu Heinz Betz hergestellt hat. Ich hab mich sehr eingeladen und willkommen gefühlt.  

Die Mischung der Sozialprojekte finde ich äußerst lobenswert. Wenn man gesund ist, Mumm in den Knochen und auch die Zeit hat - es war für mich klar, dass ich gerne teilnehmen wollte.  

 

Auf die Strecke freu ich mich. Ich hoffe nur, sie ist nicht zu hügelig. Aber mit schnellen Hinterrädern und dem Windschatten geht's.

 

Ein Rundkurs, mit vielen Besuchern und Zuschauern an der Strecke. Das ist eine Atmosphäre, die Spaß macht. Bei der Lila Tour hat man mehr Zeit. Die Tour ist volksnah und ich mag die soziale Komponente.     

 

 

Was reizt Sie am Radfahren und welche Sportarten betreiben Sie noch? 

 

Ich komm vom Triathlon, aber ich mag auch leidenschaftlich gerne Kajak. Außerdem segle ich und bringe ganzen Schulklassen in Istrien das Segeln bei. Doch ursprünglich komm ich aus dem Leistungsturnen und habe in der Landesliga geturnt. Ich bin mit Sport aufgewachsen. Mir ist der Sport sehr wichtig.  

Beim Radfahren reizt mich vor allem die Möglichkeit lange Strecken zu fahren. Auch im Ausland, denn das Rennrad ist leicht in den Kofferraum zu packen. Aber ich mag auch die Rhein-Mosel Tour.  

Es gibt so wunderschöne Ecken und man ist draußen in der Natur. Zudem ist es ein gesunder Sport. Für das Herz-Kreislaufsystem sowieso.

 

Beim Radeln kann man die traumhafte Landschaft genießen, der Blick ist ein anderer und man rauscht am Leben nicht so vorbei, wie das oftmals im Alltag geschieht.

Man kann mal kurz in einen See reinspringen oder auf dem Berg eine Kuh melken. Das hat mir mal ein Bauer gezeigt.


Das Leben findet entschleunigt statt. Wenn ich in der Natur bin und der Wind um meine Nase weht – das schätze ich unheimlich an diesem Sport.  

 

Mit dem Mountainbike durch den Wald, das ist allerdings nicht so meins. Immer nur die nächsten fünf Meter zu überblicken, das ist mir zu kurzsichtig. Ich genieße es, wie gesagt, auch mal aus dem Sattel zu steigen und mich um zu sehen oder langsam gen Abendhimmel zu fahren.  

Das ist was für die Seele.  

 

 

Hören Sie gern Musik beim Sport? Wenn ja, welche?


Auf dem Rad nicht. Das ist mir zu gefährlich, da sollte man den Straßenverkehr schon mitbekommen. Musikalisch bin ich eher ein rockiger Typ. Echte Bandmusiker müssen es sein….

 

 

Welche Rolle spielt für Sie die Aktivität und das Leben in und mit der Natur? Oder ziehen Sie das Stadtleben vor?  

 

Ich brauche städtische Kultur und auch Multikulti. Genauso wie ich die Ruhe und die ländliche Vielfalt brauche, wie beispielsweise die einer Almwanderung. Das macht das Leben erst reich und schärft die Sensibilität was unseren Umweltschutz betrifft.  

 

 

Wie gut kennen Sie Stuttgart und die Region?

 

Stuttgart kenne ich von einem Dreh. Ich kenne zudem Ludwigsburg, wegen der besten Filmakademie, die es gibt.

 

 

StuttgarTango ist ein Magazin, welches aus der internationalen Tangoszene berichtet. Doch auch die Kinderhilfe, Berichte über Charity-Projekte, der Blick in die Welt, Fotografie, Kunst, Schauspiel und Musik sollen wichtige Säulen sein.  

 

Tanzen Sie Tango?

 

Tango Argentino habe ich Ende der 90er Jahre mit meiner Schauspielkollegin, Annette Frier gelernt und vor ein paar Jahren hatte ich die Gelegenheit eine sehr schöne musikalische Romanlesung mit einem Tangoquartett in Marburg zu präsentieren. 'Drei Minuten mit der Wirklichkeit', von Wolfram Fleischhauer..... 

 

 

 

 

Lieben Dank für das schöne Interview

Viel Spaß und Erfolg beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup   

 

 

 

 

 

 Radfahren ist gesund 

 

 

Marion Graeber

24. September 2013

 

Radfahren ist gesund und laut Statistik der meistbetriebene Freizeitsport. Mit dem LILA LOGISTIK Charity Bike Cup bekommen nun Freizeit-, Sport- und Profiradler die Möglichkeit auf abgesperrten Straßen und ohne PKW- und LKW-Verkehr durch das schöne Strohgäu zu fahren.  

 

Am Donnerstag, 3. Oktber, findet der LILA LOGISTIK Charity Bike Cup nun bereits zum dritten Mal in Ditzingen statt. So ist Ditzingen als Sportstadt mit seinem Stadtteil Heimerdingen nach den Jahren 2009 und 2011 erneut Austragungsort dieses außergewöhnlichen Radsportfestes, bei dem sich Spitzenathleten und Jedermänner treffen, um gemeinsam für einen guten Zweck zu radeln. Es werden rund 1.000 Radsportbegeisterte teilnehmen und mehr als 20.000 Besucher erwartet.  

 

Die Radsportakademie Bad Wildbad, rund um Geschäftsführer, Heinz Betz, hat mit der Unterstützung der Stadt Ditzingen erneut ein attraktives Jedermann-Radrennen mit buntem Rahmenprogramm und zahlreichen Prominenten organisiert. So sei insbesondere die Dichte an Spitzensportlern und Prominenz als Radsport-Teamkapitäne in Deutschland und Europa einzigartig. "Wir konnten 30 prominente Persönlichkeiten für den Carity Bike Cup gewinnen. Da sind wir sehr stolz drauf", unterstreicht Heinz Betz. Mit dabei sind Jan Ullrich, Marc Bator, Jonas Reckermann, André Greipel, Frank Wörndl, Timo Scheider und der Schauspieler, Thomas M. Held, um nur einige zu nennen. Insgesamt gehen 23 Teams an den Start. 13 davon fahren das Lila Race, zehn Teams die Lila Tour.   

 

Besonders hervorzuheben ist das soziale Engagement. So kommt der gesamte Erlös StarCare e.V. zu Gute, einer im Jahre 1999 gegründeten Initiative der Daimler AG, und anderen Unternehmen aus dem Großraum Stuttgart. StarCare unterstütz soziale Projekte für Kinder und Jugendliche in der Region. Im Jahr 2009 und 2011 konnten mit über 70.000 Euro lokale und regionale Projekte in Ditzingen, Hemmingen und Eberdingen unterstützt werden. Auch in diesem Jahr sollen unter anderem lokale Projekte zu Gunsten von hilfsbedürftigen Kindern gefördert werden. Alle prominenten Persönlichkeiten fahren für den guten Zweck. Rund 200 ehrenamtliche Helfer sind an der Veranstaltung beteiligt.  

 

Aktion 'Cool & Clean'

Der LILA LOGISTIK Charity Bike Cup unterstützt in diesem Jahr die Aktion 'Cool & Clean' der Württembergischen Sportjugend. Infostand und Probeparcour werden vor Ort sein.

 

 

 

 

Wie sieht das Engagement von StuttgarTango aus?

 

 

StuttgarTango möchte mit verschiedenen Aktionen, Charity-Event-Reportagen und Interviews insbesondere die Hilfe für Kinder fördern.  

 

Ob in Lateinamerika, Afrika, Asien oder in Stuttgart und der Region -  durch persönliche Kontakte kommt die Hilfe für bedürftige Kinder auch garantiert dort an, wo sie benötigt wird.  

 

Ein Beispiel: 

Helping Hands Panama

Hilfe für Waisenkinder in Panama  

 

'Helping Hands Panama' ist eine Non-Profit-Organisation, die sich zur Aufgabe gemacht hat, insbesondere Waisenkinder im Alter von drei Monaten bis fünf Jahren zu unterstützen.

 

Ob Medizin, Gesundheitsprodukte, Kleidung, Windeln, Nahrungsmittel oder die Ausrichtung von fröhlichen Geburtstagspartys - Hilfe hat viele Gesichter.

 

Spenden gingen an Flüchtlingskinder in Malawi, Waisenkinder in Panama-City, nach Mexico-City, nach Tansania und über Spendenboxen ins Olgäle nach Stuttgart
 

 

 

 

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TV Tipp


Hannes Jaenicke

ZDF

"Im Einsatz für Delfine"

Dienstag, 2. August

22.15 Uhr



 Veranstaltungstipp


Raúl Jaurena Trio

feat. Marga Mitchell Gesang

Carolina y Andres Tanz


Christuskirche, Korntal

Mittwoch, 3. August, 19 Uhr